Vita
Elena
Kolesnitschenko stammt aus einfachen Verhältnissen im
ukrainischen Charkow. Nur durch Zufall wurde ihre große
musikalische Begabung entdeckt, denn in ihrer Familie
beschäftigte sich niemand mit Musik. Mit sieben Jahren bekam
Elena Klavierunterricht und bereits mit neun begann ihre
internationale Karriere: Sie debütierte bei einem Konzert der
UNO in New York sowie in der Residenz des Papstes im Vatikan.
Nach ihrer
Schulausbildung in Moskau kam sie im Jahr 2000 als 18-Jährige
nach Deutschland, um ihr Studium bei Prof. Vladimir Krainev, dem
ehemaligen Schüler von Heinrich Neuhaus, an der Musikhochschule
Hannover fortzusetzen.
Elena nahm an
zahlreichen renommierten Festspielen teil, darunter die
„Salzburger Festspiele", „Verbier Festival" und „Braunschweiger
Classix". Sie spielte mit den führenden Orchestern Europas, u.a.
mit dem „Russischen Nationalorchester", dem Kammerorchester
„Moskauer Virtuosen" und der „Banatul Philharmonie Timisoara"
(Rumänien). In diesem Jahr war sie bei der „Klassischen
Philharmonie Bonn" und beim „Collegium Musicum Basel" zu Gast.
Konzerte beim Wiener
„Musikverein", im „Palau de la Musica" Barcelona, im Moskauer
Konservatorium und im Großen Saal der Kölner Philharmonie
bildeten weitere Meilensteine ihrer Karriere.
Als leidenschaftliche
Kammermusikerin hatte Elena die Ehre, mit berühmten Musikern wie
Hatto Beyerle, Klaus Heitz, Dmitry Aschkenasy, Maxim Rysanov
zusammenzuarbeiten.
Außerdem wirkte Elena
bei mehreren CD-Produktionen mit, u.a. mit der großen Virtuosen
Ar-kady Volodos, sowie in verschiedenen Rundfunk- und
Fern-sehproduktionen.
Im April dieses Jahres
kam die Fortsetzung des Films „Russlands Wunderkinder" in die
Kinos, in der Elena erneut eine der Hauptrollen spielt. Im
Rahmen der Premiere des Films „Die Konkurrenten - Russlands
Wunderkinder II" (2010, RBB/ARTE Filmstiftung NRW) ist Elena auf
einer Tour durch die größten Städte Deutschlands.
Der Zuschauer lernt in
„Die Konkurrenten" eine kluge und nachdenkliche Frau kennen,
deren Horizont trotz ihres überragenden Könnens weit über die
Tasten des Klaviers hinausreicht und deren aus tiefster Seele
wachsende Kraft, Energie und Leidenschaft die Zuhörer bei ihren
Konzerten fast körperlich zu spüren meinen.